Einfache Bedienung
Schnelle Berechnung
Zuverlässiges Ergebnis

Coinbase - Börse für Bitcoin, Ethereum und Litecoin

Coinbase ist eine Börse für Krypto­währungen, die sehr über­sicht­lich ist und damit besonders für Anfänger gut geeignet scheint. Hier finden Sie eine Anleitung zur Anmeldung auf Coinbase* und zur Durch­führung der ersten Schritte.

Möchten Sie sich zum Vergleich auch über Alter­nativen zu Coin­base infor­mieren, lesen Sie unseren Beitrag über verschie­dene Kryptobörsen zum Handel mit Bitcoin und Ethe­reum, aber auch zum Kauf von diversen, weniger bekannten Altcoins.

Wichtiger Hinweis: Der Kauf von Krypto­währungen birgt sehr hohe Risiken. Bitte beachten Sie, dass die Verant­wortung für den Handel mit Krypto­währungen aus­schließ­lich in Ihrer eigenen Verant­wortung liegt. Dieser Artikel stellt keine Anlage­beratung dar. Wir über­nehmen keine Haftung für even­tuelle Schäden. Wer am Kauf von Krypto­währungen interes­siert ist, erhält von uns nur eine Anleitung.

Für wen ist eine Anmeldung bei Coinbase interessant?

Auf Coinbase kann man Euro einzahlen und dafür Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Lite­coin (LTC) kaufen. Das heißt, jemand, der einen Teil seines Geldes in digi­tale Währungen wie BTC, ETH oder LTC inves­tieren möchte, ist bei Coin­base richtig. Aber auch jemand, der diese Krypto­währungen nur erwer­ben möchte, um damit auf anderen Börsen wei­tere Währungen zu dkaufen, kann sich bei dieser Handels­platt­form anmelden.

Wer zu einem späteren Zeit­punkt plant etwas professio­neller mit Limits und Stops zu handeln, ist bei Coinbase auch nicht falsch. Denn Coinbase arbeitet mit GDAX* zusammen, einer komplexen englisch­spra­chigen Börse für Profis, die deut­lich mehr Optionen für Kauf und Verkauf bietet und auch interes­sante Chart-Tools bietet. Das Gute ist, dass Sie sich bei GDAX mit dem gleichen Pass­wort wie bei Coin­base ein­loggen können und auch eine einmal einge­richtete 2-Faktor-Authenti­fi­zierung kann für beide Platt­formen genutzt werden. Der Regis­trie­rungs­prozess, den man mit Coin­base durch­läuft, zählt also auch für GDAX.

Wie funktioniert die Registrierung auf Coinbase?

Sie registrieren sich auf Coinbase* zunächst über Ihren Namen, eine Email-Adresse und ein sicheres Pass­wort. Wir empfehlen ein Pass­wort zu wählen, das min­des­tens 20 Zeichen hat, nur aus zusammen­hangs­losen Buch­staben und Zahlen besteht und auch Sonder­zeichen enthält. Sie erhalten im Anschluss eine Mail mit einem Bestäti­gungs­link. Sollte die Email nicht ankommen, schauen Sie im Spam-Ordner nach. Im nächsten Schritt fragt Coin­base als weitere Sicher­heits­stufe nach Ihrer Handy­nummer, die Sie durch einen SMS-Code bestätigen müssen.

coinbase anmeldung
Registrierung auf Coinbase (2 von 4 Schritten erledigt)

Nun kommt der etwas mühse­ligere Teil: Nachweis der Identität über einen Personal­ausweis, Reise­pass oder Führer­schein. Von dem gewähl­ten Doku­ment müssen Vorder- und Rück­seite gescannt werden. Hierfür können Sie Ihre Web­cam am PC oder die Coinbase App verwenden. Wir empfehlen die App, da durch die höhere Bild­qualität eine erfolg­reiche Identitäts­prüfung wahr­schein­licher ist. Bei unserem Test haben wir ca. 30 Minuten gewartet, bis uns die gelungene Prüfung der Iden­tität per Mail bestätigt wurde.

Im letzten Schritt fehlt nur noch die Wahl einer Zahlungs­methode. Sie können entscheiden zwischen SEPA-Über­weisungen von Ihrem Giro­konto auf Ihr Coinbase-Konto oder Zahlungen mit Kredit­karte. Wir haben für unseren Test auf­grund der gerin­geren Gebühren die SEPA-Variante gewählt. Das Geld ist nach 2 Tagen bei Coin­base einge­gangen.

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, ob Sie beim Über­weisen alles richtig machen, führen Sie zunächst einen Test durch. Über­weisen Sie z. B. erst­mal nur 1 Euro und wenn alles gut geht, dann über­mitteln Sie höhere Summen. Sie können Ihre erste Über­weisung auch in einer Über­weisungs­vorlage speichern, dann müssen Sie beim zweiten Mal nur noch den Betrag anpassen.

Übrigens, wer sich über unseren Link auf Coinbase* anmeldet und mindestens 100$ (ca. 83€) in digi­tale Währungen inves­tiert, erhält von Coin­base als kleinen Bonus 10$ (ca. 8€) in Bitcoins.

Was muss man nach der Registrierung noch tun, um Bitcoin oder Ether zu kaufen?

Eigentlich nicht mehr viel. Sobald das Geld aus der SEPA-Über­weisung in Ihrem Coinbase-Account ange­kommen ist, können Sie Ihre ersten BTC, ETH oder LTC kaufen.

Wenn Sie auf den Menüpunkt "Konten" klicken, sehen Sie dort Ihre Wallets. Wallets sind so etwas wie digitale Geld­börsen für Währungen. Jede Wallet enthält nur ein Währung. Daher haben Sie z. B. dort eine BTC-Wallet für Bitcoins, eine ETH-Wallet für Ethereum und eine EUR-Wallet für Euro. In der EUR-Wallet finden Sie das Geld aus Ihrer SEPA-Zahlung.

Für einen Kauf, gehen Sie nun wie folgt vor: Klicken Sie auf den Menü­punkt "Kaufen/Verkaufen", wählen die gewünschte Währung aus, z. B. Ethereum, und als Zahlungs­methode die EUR-Wallet. Die EUR-Wallet ist ja die Geld­börse, auf der das Geld aus Ihrer SEPA-Überweisung liegt. Nun tragen Sie noch den gewünschten Betrag ein, prüfen, ob die Gebühren für Sie okay sind und klicken auf "Sofortkauf".

Wenn Sie im Anschluss daran auf den Menü­punkt "Konten" klicken, sollte sich die entspre­chende Krypto-Wallet, z. B. die ETH-Wallet, mit den gekauften Coins gefüllt haben.

Wie geht es nach dem Kauf der Coins weiter?

Das kommt darauf an, zu welchen Zweck Sie Ihre Ether, Bitcoins oder Lite­coins erworben haben.

Sind die Coins dazu gedacht, weitere Coins an einer anderen Börse zu kaufen? Dann gehen Sie auf senden und schicken Ihre Coins an Ihre Adresse, die Sie bei einer anderen Börse haben. Aber Achtung, hierbei kann viel schief­gehen. Sie müssen immer darauf achten, ETH nur an ETH-Adressen zu senden, BTC nur an BTC-Adressen und so weiter. Prüfen Sie auch immer zweimal, ob Sie an die richtige Adresse senden. Machen Sie einen Fehler, sind even­tuell Ihre Coins verloren.

Wir empfehlen allen Anfängern bei Ihren ersten Trans­fers von Krypto­währungen vorher einen Test mit einem kleinen Betrag zu machen. Nur wenn dieser auch ankommt, sollte ein höherer Betrag gesendet werden. So ein Test hat zwar den Nach­teil, dass zwei­mal Netz­werk­gebühren für den Trans­fer bezahlt werden müssen, aber sicher ist sicher. Coin­base zeigt vor jeder Über­tragung die geschätzten Netz­werk­gebühren an. So wissen Sie vorher (zumin­dest unge­fähr), was das Senden Ihrer ETH oder BTC kosten wird.

Stellen Ihre gekauften Coins ein Invest­ment in Bitcoin, Ethe­reum oder Lite­coin dar, und Sie wollen nur auf Kurs­stei­gerungen warten? In diesem Fall haben Sie zwei Möglich­keiten. Die erste Variante ist, Ihre Coins einfach in Ihrer Online-Wallet bei Coin­base liegen zu lassen und irgend­wann wieder zu verkaufen. Dies ist die ein­fach­ste, wenn auch nicht die sicher­ste Möglichkeit.

Die zweite Variante: Statt die Coins nach dem Kauf in der Wallet von Coin­base zu lassen, sichern Sie diese in Ihrer priva­ten Wallet. Wenn Sie bereits so eine private Wallet einge­richtet haben, können Sie in Coin­base auf "Senden" klicken, die ETH-Adresse oder BTC-Adresse Ihrer Wallet eintra­gen und die Coins so an Ihre eigene Wallet senden. Wenn Sie alles richtig machen, können die Coins dort, sicher verwahrt, über Monate oder Jahre liegen, bis Sie sich dazu ent­schei­den diese wieder zu ver­kaufen. Haben Sie noch keine private Wallet einge­richtet, lesen Sie unse­ren Artikel über Wallets für Kryptowährungen.

Was sollte in Bezug auf die Sicher­heit beachtet werden?

Wenn Sie Geld oder Coins in den Wallets von Online-Börsen liegen lassen, besteht immer die Gefahr, dass die Börse gehackt wird, insolvent wird oder aus irgend­einem anderen Grund Ihre Coins verloren gehen. Wir empfehlen daher Geld oder Coins immer nur für kurze Zeit in den Wallets der Börsen zu lassen. Also nur dann, wenn man gerade mit dem Geld oder den digi­talen Münzen handeln möchte. In der rest­lichen Zeit sollte Ihr Geld lieber auf einem Giro-Konto liegen und Ihre Coins sollten sicher in einer privaten Wallet aufbe­wahrt werden.

Am besten geeignet sind für diese Art der Aufbe­wahrung soge­nannte Hard­ware Wallets, wie z. B. das Ledger Nano S*. Denn Hardware-Wallets sind separate Geräte, die den private Key (also den Zugang zu Ihren Coins) außerhalb des PCs speichern. Um so eine Wallet zu öffnen, müssen bestimmte Tasten auf diesem externen Gerät gedrückt werden. Das macht eventuellen Hackern das Angreifen so einer Wallet über das Internet sehr schwer.

Darüber hinaus sollten Sie auf allen Börsen eine 2-Faktor-Authen­ti­fi­zierung aktivieren. Das bedeutet, dass eine Börse für relevante Vorgänge immer zwei Faktoren prüft. Bei Coinbase* ist so ein rele­vanter Vorgang bereits das Einloggen. Wollen Sie sich bei Coin­base einloggen, werden Sie zunächst nach Ihrem Pass­wort gefragt. Wenn das richtig ist, wird nach dem zweiten Faktor gefragt.

Der zweite Faktor kann zum Beispiel ein Code sein, der als SMS an Ihre Handy­nummer geschickt wurde. Oder, falls Sie die 2-Faktor-Authen­ti­fi­zierung über die App "Google Authen­ticator" gewählt haben, ein Code, der über diese App gene­riert wurde. In jedem Fall werden zwei verschie­dene Dinge abge­fragt, wodurch die Sicher­heit erhöht wird.

Achten Sie daher unbedingt darauf, dass nicht beide Fak­toren auf dem gleichen Gerät genutzt werden. Beispiel: Sie loggen sich auf Coin­base über Ihr Smart­phone ein und spei­chern auf diesem Smart­phone auto­matisch das Passwort. Die App "Google Authen­ticator", die den zweiten Faktor, den Sicher­heits­code, erzeugt, befindet sich auf dem gleichen Smart­phone. Wird dieses Smart­phone gestohlen, haben Sie ein Problem. Der Dieb hat im Zweifels­fall alle Daten, die er braucht, um an Ihre Coins zu kommen.

Interessieren Sie sich auch für andere, aktuell viel günstigere Coins als Bitcoin oder Ethe­reum? Dann lesen Sie unseren Artikel, in dem wir 7 Kryptobörsen, die zum Teil viele Altcoins handeln, in einem kurzen Überblick vergleichen.

zurück nach oben
Bitte geben Sie uns ein kurzes Feedback & bewerten diese Seite!
Total nutzlos!Nicht besonders gut.Ist ganz okay ...Gute Seite!Super, sehr gute Seite!
Aktuelle Bewertung: 5,0 (1 Abstimmungsergebnis)