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Krankengeldrechner

Krankengeld berechnen

Der Krankengeldrechner berechnet das tägliche und monatliche Krankengeld für Arbeitnehmer nach den Vorschriften des § 47 Sozialgesetzbuch V (Gesetzliche Krankenversicherung).

Als Eingabe benötigt der Krankengeldrechner das Brutto- und Nettogehalt des letzten Monats vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit sowie zusätzlich die Summe der Einmalzahlungen (wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld) der letzten 12 Monate.

Tipp: Überlegen Sie die Krankenkasse zu wechseln? Hier können Sie aktuelle Beiträge und Leistungen der privaten Krankenversicherungen sowie der gesetzlichen Krankenkassen vergleichen.

berechnen zweispaltig

Krankengeldrechner

Jahr:
i
2014
Monatsgehalt (Brutto):
i
 Euro
Einmalzahlungen (Brutto)
der letzten 12 Monate:
i
 Euro
Monatsgehalt (Netto):
i
 Euro
Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung:
i
nein

In der Ausgabe des Krankengeldrechners sehen Sie das tägliche Krankengeld (netto), das von der gesetz­lichen Kranken­versicherung (GKV) bei Anspruch auf Krankengeld (in der Regel, wenn Sie länger als 6 Wochen arbeits­unfähig sind) ausge­zahlt wird.

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Zusätzlich gibt der Rechner das monatliche Krankengeld aus, das dem 30-fachen des täglichen Kranken­gelds entspricht.

Bitte beachten Sie, dass die Krankengeld-Berechnung im Einzelfall nicht ganz so einfach ist und dieser Kranken­geld­rechner nicht alle individuellen Besonder­heiten (unregel­mäßiges Gehalt, unbe­zahlte Fehl­zeiten usw.) berück­sichtigt. Ihr tat­säch­liches Kranken­geld kann auf­grund dessen von dem im Kranken­geld­rechner berech­neten Kranken­geld abweichen.

Als Ausgleich gibt der Rechner neben der Höhe der Kranken­gelds auch die Zwischen­werte der Krankengeld-Berechnung aus, damit Sie bei Bedarf Ihren indivi­duellen Kranken­geld­anspruch leich­ter selbst berech­nen können.

Das tägliche Krankengeld der gesetzlichen Kranken­kassen beträgt 70 % des Regel­ent­gelts, wobei das Regel­entgelt durch die Beitrags­bemessungs­grenze (BBG) nach oben begrenzt ist.

Diese BBG lag in 2013 bei 47250 € jährlich, was ein maxi­males Kranken­geld von 91,88 € pro Tag ergab. Ab 2014 gilt eine höhere Beitrags­bemessungs­grenze von 48600 €, wodurch der tägliche Krankengeld­höchst­betrag für 2014 auf 94,50 € steigt.

Das Regelentgelt berechnet sich als Summe aus dem Brutto­gehalt des letzten Monats vor Beginn der Arbeits­un­fähigkeit (geteilt durch 30) und den Einmalzahlungen (z. B. Urlaubs­geld, Weihnachts­geld, Gewinn­beteiligungen, ...) der letzten 12 Monate (geteilt durch 360). Wir bezeichnen das Regel­entgelt im Rechner als kumu­liertes Brutto-Entgelt.

Außerdem darf das Krankengeld 90 % des kumulierten Netto-Entgelts nicht überschreiten. Das kumulierte Netto-Arbeitsentgelt wird analog zum kumulierten Brutto-Arbeitsentgelt berechnet. Das heißt, auch beim Netto­gehalt wird der in der Kranken­versicherung beitrags­pflich­tige Teil der Einmal­zahlungen berück­sichtigt.

Dadurch kann es kann es sein, dass 90 % des kumulierten Netto-Entgelts höher sind als 100 % des tatsächlichen Netto-Entgelts. Daher gilt noch zusätzlich, dass das Krankengeld 100 % des Netto-Entgelts nicht überschreiten darf.

Diese drei Beträge werden im Krankgeldrechner separat ausgegeben sowie das sich daraus ergebende tägliche Brutto-Krankengeld, welches dem kleinsten der drei Beträge entspricht.

Vom Brutto-Krankengeld werden dann die Sozialversicherungs­beiträge für Renten­ver­sicherung, Arbeits­losen­ver­sicherung und Pflege­ver­sicherung abge­zogen, woraus sich das täg­liche Netto-Krankengeld ergibt. Der Rechner verwen­det hier­bei die für das gewählte Jahr aktuell gül­tigen Beitrags­sätze der Sozial­ver­sicherung.

Da Krankengeld steuerfrei ausgezahlt wird, werden nur Sozial­versicherungs­beiträge, aber keine Lohn­steuer vom Kranken­geld abge­zogen. Zu beachten ist dabei, dass das Kranken­geld trotz­dem der Steuer­pro­gression unter­liegt, wodurch für weiteres steuer­pflich­tiges Ein­kommen ggf. ein höherer Steuer­satz fällig wird.