Rentenrechner

In Ihrer gesetzlichen Renteninformation steht die Höhe der Altersrente, die Sie erhalten, wenn Sie bis zum Beginn der Regelaltersrente arbeiten.

Aber wie hoch fällt die Rente aus, wenn man etwas früher in Rente gehen möchte? Unser Rentenrechner zeigt Ihnen mit welchen Einbußen und Abschlägen Sie bei der Frührente rechnen müssen.

zwei berechnungen vergleichen

Rentenrechner

Geburtsdatum:
01.06.1969 
Altersrente für ...
langjährig Versicherte
Rentenbeginn-Alter:
63 Jahre
wird automatisch bestimmt
wird automatisch bestimmt
Werte aus Ihrer Renteninformation
Daten berücksichtigt bis:
31.12.2022 
bislang erreichte Altersrente:
Euro
Altersrente inkl. zukünftiger Beiträge:
Euro
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Tragen Sie in den Rentenrechner einfach Ihr Geburts­datum ein und wählen die gewünschte Rente aus.

Zusätzlich geben Sie das Alter ein, ab welchem Sie die Rente bzw. Frührente in Anspruch nehmen möchten.

Wenn Sie die Rente mit 63 berechnen möchten, die man nach 35 Jahren Wartezeit beantragen kann, wählen Sie die Alters­rente für lang­jährig Versicherte.

Falls Sie noch nicht wissen, welche Rente für Sie in Frage kommt bzw. ab welchem Alter diese bezogen werden kann, können Sie dafür unseren Renten­beginn-Rechner verwenden.

Dieser Rechner ermittelt passend zum Geburts­datum alle möglichen Varianten der Altersrente.

Welche Werte aus der Renten­infor­mation werden zum Berechnen der Frührente benötigt?

Unser Frührente-Rechner braucht als Eingabe ein paar Werte aus Ihrer Renten­information, die einmal jähr­lich von der Deutschen Renten­versicherung verschickt wird.

In der Renteninformation finden Sie zwei relevante Beträge, die unser Rechner zur Ermittlung der voraus­sicht­lichen Höhe Ihrer (vor­zei­tigen) Altersrente benötigt.

Der erste Wert ist die Höhe der bis­lang erreichten Renten­anwart­schaft. Also die monat­liche Rente, die Sie ab dem Beginn­termin Ihrer Regel­alters­rente erhalten, falls Sie keine weiteren Beiträge mehr einzahlen.

Der zweite Wert ist die monatliche Höhe der Regel­alters­rente, die sich ergibt, falls Sie weiter­hin Beiträge zahlen, die so hoch sind wie die Beiträge im Durch­schnitt der letzten 5 Kalenderjahre.

Zusätzlich spielt das Datum, bis zu dem Beitrags­zahlungen in den oben genannten Werten bereits berück­sichtigt sind, eine Rolle.

Früher in Rente - Welche Abzüge gibt es?

Wenn Sie früher in Rente gehen, dann erreichen Sie nicht die in Ihrer Renten­infor­mation genannte Rente inkl. zukünftiger Beiträge.

Dies liegt einfach daran, dass Sie bei der Frührente nicht bis zum Beginn der Regel­alters­rente Beiträge einzahlen.

Darüber hinaus gibt es bei der Alters­rente für lang­jährig Versi­cherte und der Alters­rente für schwer­behin­derte Menschen zusätz­lich prozen­tuale Abschläge auf Rente, die für die vor­zei­tige Inanspruch­nahme in Kauf genommen werden müssen.

Rentenrechner - Schritt 1: Verlust durch fehlende Einzahlungen berechnen

Unser Frührente-Rechner ermittelt zunächst, wie hoch die Renten­anwart­schaft (ohne Berück­sich­ti­gung mög­licher Abschläge) sein wird, die Sie bis zu Ihrem gewünschten vorzei­tigen Renten­beginn erreichen.

Angenommen Sie möchten früher in Rente gehen. Ihr regu­läres Renten­beginn­alter laut Renteneintrittsalter-Tabelle liegt bei 67 Jahren. Sie entscheiden sich jedoch bereits mit 63 in Rente zu gehen. Dann erfolgen in den letzten 4 Jahren keine Ein­zahlungen mehr in die gesetz­liche Renten­ver­sicherung.

Im ersten Schritt ermittelt der Renten­rechner die Renten­minderung, die genau durch diese fehlenden Beiträge zustande kommt. Ein früherer Renten­beginn geht immer mit fehlenden Einzahlungen einher, wodurch diese bei allen Renten­arten, auch der Alters­rente für beson­ders lang­jährig Versi­cherte, eine relevante Rolle spielen.

Grundlage für die Berechnung des zu erwartenden Verlusts sind die im Rentenrechner einge­ge­bene "bislang erreichte Alters­rente" sowie die "Alters­rente inkl. zukünf­tiger Beiträge". Durch Inter­polation dieser beiden Werte auf den gewünschten vorzei­tigen Renten­eintritt ergibt sich die zu erwartende niedrigere Rente.

Im Ergebnis des Rechners sehen Sie unter Verlust durch fehlende Einzahlungen, wie stark sich die Rente reduziert.

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Rentenrechner - Schritt 2: Abschläge bei der Rente berechnen

Wenn Sie mit diesem Rentenrechner so eine Frührente berechnen, wird im zweiten Schritt geprüft, ob Abschläge auf die Alters­rente fällig werden. Und falls dies zutrifft, für wie viele Monate diese Abschläge in Kauf genommen werden müssen.

Abschläge kommen nur bei der Altersrente für lang­jährig Versi­cherte und bei der Alters­rente für schwer­behin­derte Menschen vor. Denn nur diese beiden Renten können (gegen Abschläge) vor­zei­tig in Anspruch genommen werden.

Der Abschlag beträgt 0,3 % für jeden Monat, den die Rente früher als regulär vorge­sehen ausge­zahlt wird. Das ergibt einen Abschlag von 3,6 % pro Jahr bzw. maxi­mal 14,4 % für 4 Jahre.

Wovon wird der Abschlag bei der Rente berechnet? Der Abschlag bezieht sich immer auf die bis zum gewählten früheren Renten­beginn erreichte Renten­anwart­schaft. Das heißt, von der "Altersrente inkl. zukünftiger Beiträge" wird zuerst der Verlust durch fehlende Ein­zahlungen abge­zogen. Auf diese Differenz wird dann der pro­zen­tuale Abschlag errechnet.

Ein detailliertes Beispiel mit beiden Rechen­schritten für lang­jährig Versicherte finden Sie hier in Form der Berech­nung einer Rente mit 63 (Jahrgang 1963). Sowohl die Einbußen durch fehlende Beiträge als auch die Abschläge für das Vor­ziehen der Rente werden dort beispiel­haft ermittelt und mit Formeln hinterlegt.

Bei der Altersrente für besonders lang­jährig Versi­cherte hingegen, die nur bei Erreichen einer Wartezeit von 45 Jahren bezogen werden kann, gibt es keine Abschläge.

Trotzdem lohnt es sich auch für diese Rente unseren Rentenrechner zu verwenden. Denn die tat­säch­liche Rente fällt durch fehlende Beiträge in den letzten ein bis zwei Jahren etwas nie­driger aus als die in der Renten­information genannte Altersrente.

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