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Einkommensteuerrechner

Einkommensteuerrechner

Der Einkommensteuerrechner ermittelt aus dem zu ver­steu­ern­den Einkommen die tarif­liche Einkommen­steuer für 2017, 2016 und Vorjahre nach § 32a EStG.

Im Rechner können Sie wählen zwischen der Zusammen­veran­lagung für Ehe­gatten bzw. eingetragene Lebens­partner (nach Splitting­tabelle) und der Einzel­veranlagung für Allein­stehende (nach Grund­tabelle).

Einkommensteuerrechner

Jahr:
i
2016
Art der Veranlagung:
i
Zusammenveranlagung
zu versteuerndes Einkommen:
i
Euro
Lohnersatzleistungen:
i
keine
Euro
keine
Kirchensteuer:
i
keine

Zusätzlich wählen Sie im Einkommen­steuer­rechner das Jahr aus, in dem das Einkommen erzielt wur­de und für das ent­sprechend die Einkommen­steuer berechnet werden soll.

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Der Einkommen­steuer­rechner ermittelt die Höhe der Einkommen­steuer nach den hier detailliert beschriebenen gesetz­lich fest­ge­legten Formeln. Darüber hinaus gibt er auch den Durch­schnitts­steuer­satz und den Grenz­steuer­satz an.

Der Durch­schnitts­steuer­satz ist der pro­zen­tuale Anteil der Einkommen­steuer am gesam­ten zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Der Grenz­steuer­satz ist der Steuer­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen in der Regel der nächste Euro be­lastet werden würde.

Dieser Grenz­steuer­satz kann als eine Art persön­licher Spitzen­steuer­satz betrachtet werden.

Haben Sie im Rechner auch einen Kirchen­steuer­satz gewählt, dann wird zusätz­lich die Kirchen­steuer berechnet, deren Bemessungs­grund­lage die Einkommen­steuer ist.

Lohnersatzleistungen / Progressionsvorbehalt

Viele Lohnersatzleistungen unter­liegen nach §32b EStG dem Progessionsvorbehalt. Dies sind unter anderem Eltern­geld, Kranken­geld, Arbeits­losen­geld I, Mutter­schafts­geld, Kurz­arbeiter­geld oder auch Insolvenz­geld. Aber was bedeutet dieser Progressions­vorbehalt genau?

Zum einen werden die genannten Lohn­ersatz­leistungen nicht versteuert. Man zahlt also beispiels­weise auf Kranken­geld oder Eltern­geld keine Steuern. Allerdings werden diese Leistungen zur Berechnung des maß­geb­lichen Steuer­satzes für das übrige steuer­pflich­tige Einkommen heran­ge­zogen, das im gleichen Jahr erzielt wird. Dadurch zahlt man letzt­end­lich doch wieder etwas mehr Steuern.

Ein Beispiel: Angenommen jemand bezieht von Januar bis August Eltern­geld in Höhe von 12.000 € und verdient in dieser Zeit nichts weiter hinzu. Ab September geht diese Person wieder arbeiten und verdient bis Jahres­ende brutto 16.000 €. Dann werden auf die 12.000 € Eltern­geld keine Steuern erhoben. Aber der Steuer­satz für das rest­liche Einkommen wird so berechnet, als hätte die Person in dem Jahr 28.000 € verdient. Dieser Steuer­satz wird dann auf das zu versteuernde Einkommen, das sich aus den 16.000 € Brutto­einkommen ergibt, angewendet.

In diesem Einkommen­steuer­rechner haben Sie die Möglich­keit solche Einnahmen, die dem Progressions­vorbehalt unter­liegen, im Feld Lohnersatz­leistungen einzutragen. Der Rechner berück­sichtigt dies dann bei der Berechnung des Einkommen­steuer­satzes und natürlich auch bei der zu zahlenden Einkommensteuer.

Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag wird als Ergänzungs­abgabe zur Einkommensteuer er­hoben und daher in diesem Einkommen­steuer­rechner eben­falls berück­sichtigt. Er beträgt nach dem Soli­daritäts­zuschlag­gesetz (SolzG) 5,5 % der Einkommensteuer, falls diese die Frei­grenze von 972 € bei Allein­stehenden bzw. 1944 € bei Zusammen­ver­anlagung über­steigt.

Außerdem ist der Solidaritäts­zuschlag nach oben begrenzt. Er beträgt nach § 4 SolzG maximal 20 % der Differenz aus Einkommen­steuer und Frei­grenze. Alle Grenzen sind die aktuell 2017 gültigen Beträge und werden bei der Berech­nung in diesem Einkommen­steuer­rechner beachtet.

Gesamt­belastung, Durch­schnitts­belastung & Grenz­belastung

Die vom Rechner ausgegebene Gesamt­belastung ist die Summe aus Einkommensteuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchensteuer. Die Durch­schnitts­belastung ist der pro­zen­tuale Anteil dieser Gesamt­belastung am zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Die Grenz­belastung ist der Prozent­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro (durch die Summe aus Einkommen­steuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchen­steuer) belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen der nächste Euro be­lastet werden würde.

Die Grenzbelastung gibt damit an wie viel Prozent von hinzukommendem Ein­kommen (durch z. B. eine Gehalts­erhöhung, zusätz­liche Miet­einnahmen etc.) an Abgaben fällig werden würden. Diese Zahl kann für manch einen ziemlich erschreckend sein, wenn er erfährt, dass er auf zusätz­liche Einnahmen, z. B aus der Vermietung eine geerbten Wohnung, noch 40 % Steuern zahlen muss.

Einkommensteuer 2017

Im November 2016 wurden vom Bunde­sministerium für Finanzen neue Einkommen­steuer-Formeln für 2017 sowie die Erhöhung des Grundfrei­betrags von 8.652 € auf 8.820 € (bzw. 17.640 € für Ehe­partner und einge­tragene Lebens­partner) veröffentlicht.

Die neuen Formeln werden wie von der Bundes­regierung vorge­geben (siehe auch BMF - Steuer­berechnung 2017) in diesem Einkommen­steuer­rechner berück­sichtigt.

Einkommensteuer 2015 und 2016

Im Juli 2015 hat der Bundes­tag mit Zustimmung des Bundes­rats ein Gesetz zur weiteren Anhebung des Grund­frei­betrags von 8354 € auf 8472 € beschlossen. Die Erhöhung galt rück­wirkend ab 01.01.2015. Das Gesetz sah außerdem bereits die nächste Erhöhung für das Jahr 2016 vor. Der Grund­frei­betrag stieg ab Januar 2016 um weitere 180 € auf 8652 €.

Mit der Anhebung des Grundfrei­betrags wird das Ziel verfolgt, dass das in Deutsch­land benötigte Existenz­minimum steuer­frei bleibt. Dieses wird alle zwei Jahre im Existenz­minimum­bericht der Bundes­regierung veröffent­licht.

Die Er­höhung des Grund­frei­betrags ist sowohl für das Jahr 2015 als auch für 2016 im Einkommen­steuer­rechner berück­sich­tigt. Die Berech­nung basiert auf der Vorschrift des Bundes­finanz­minis­teriums für die Berechnung der Einkommen­steuer sowie auf der Veröffentlichung zur Änderung des Einkommen­steuer­gesetzes für das Veranla­gungs­jahr 2015 bzw. 2016.

Der Grenzsteuersatz lag im Jahr 2015 (wie auch in den Vorjahren) bei 42 % für Einkommen ab 52.882 € (Spitzen­steuer­satz) und bei 45 % für Ein­kommen ab 250.731 € (Reichen­steuer). Jahres­einkommen zwischen 13.470 € und 52.882 € wurden maxi­mal mit 24 % bis 42 % besteuert.

Ab dem Jahr 2016 musste der Steuer­satz von 42 % für zu versteuernde Einnahmen ab 53.666 € (Spitzen­steuer­satz) gezahlt werden und der Höchst­steuer­satz von 45 % erst für Einnahmen ab 254.447 € (Reichen­steuer).

Einkommensteuer 2013 und 2014

Im Februar 2013 wurde eine leichte Senkung der Einkommen­steuer durch eine Er­höhung des Grund­frei­betrags beschlossen und galt rück­wir­kend ab Januar 2013. Der steuer­liche Grund­frei­betrag lag seit 2010 bei 8004 € und wurde für 2013 auf 8130 € angehoben. Ein­kommen u­nter diesem Frei­betrag werden nicht mit Steuern belastet.

Ab 2014 wurde der Grund­frei­betrag nochmals erhöht auf 8354 €. Dadurch wurden niedrige Einkommen weiter entlastet.

Grundtabelle oder Splitting­tabelle?

Für alleinstehende Steuerzahler erfolgt grund­sätz­lich die Einzel­veran­lagung nach der Grund­tabelle. Ver­hei­ratete Steuer­zahler bzw. eingetragene Lebens­partner haben die Wahl zwi­schen getrenn­ter Veran­lagung nach der Grund­tabelle (§ 26a EStG) und Zusammen­veran­lagung nach der Splitting­tabelle (§ 26b EStG).

Bei Ehegatten bzw. Lebens­partnern, die das Splitting-Verfahren wählen, wird die Einkommen­steuer auf die Hälfte des gemeinsamen Einkommens berechnet und dann verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EStG).

Aufgrund der Steuer­pro­gression in Deutsch­land führt die Wahl der Zusammen­veran­lagung in der Regel dazu, dass der gemein­same Durch­schnitts­steuer­satz niedriger ist als bei getrennter Ver­an­la­gung. Man zahlt nach der Splitting­tabelle also in der Regel weniger Einkommen­steuer als in Summe nach der Grund­tabelle.

Für Ihre persön­liche Einkommen­steuer können Sie das im Ein­kommen­steuer­rechner aus­pro­bieren, indem Sie zwei Berechnungen gleichzeitig durchführen: Links tragen Sie die zu ver­steuern­de Ein­kommen des 1. Partners ein und rechts das Einkommen des 2. Partners. Dazu wählen Sie Einzel­veran­lagung aus. Die Berechnung zeigt dann wie viel Steuern Sie zahlen würden, wenn Sie sich für eine getrennte Veranlagung entscheiden (also jeweils einzeln zur Einkommen­steuer veranlagen lassen).

Anschließend tragen Sie das gemeinsame zu versteuernde Einkommen ein und wählen Zusammen­veran­lagung aus. Der Rechner bestimmt nun die Einkommen­steuer, die Sie bei einer gemein­samen Veranlagung nach dem Splitting­verfahren zahlen würden. Auch wenn es Ausnahmen gibt, ist der Regel diese Splitting-Variante die steuer­lich günstigere. Dies gilt insbe­sondere für Paare mit einem größeren Einkommens­unterschied.