Einkommensteuerrechner auf Twitter empfehlen.Einkommensteuerrechner auf Google Plus teilen.Diesen Rechner zu Ihren Favoriten hinzufügen.Einkommensteuerrechner auf Facebook posten.Kontakt aufnehmen - schicken Sie uns eine Nachricht.Wie gefällt Ihnen dieser Rechner?
Wir freuen uns über eine Bewertung!
Startseite » Steuern » Einkommensteuerrechner 2017, 2016, ...

Einkommensteuerrechner

Einkommensteuerrechner

Der Einkommensteuerrechner ermittelt aus dem zu ver­steu­ern­den Einkommen die tarif­liche Einkommen­steuer für 2017*, 2016 und Vorjahre nach § 32a EStG.

Ehe­gatten  bzw.  Lebens­partner können im Rechner zwischen getrennter Veran­lagung (nach Grund­tabelle) und Zusammen­veranlagung (nach Splitting­tabelle) wählen.

Einkommensteuerrechner

Jahr:
i
2016
persönliche Verhältnisse:
i
verheiratet / verpartnert
Art der Veranlagung:
i
Einzelveranlagung
Zusammenveranlagung
zu versteuerndes Einkommen:
i
1 -
Euro
2 -
Euro
Euro
Kirchensteuer:
i
1 -
1. Partner: keine
2 -
2. Partner: keine
keine

Zusätzlich wählen Sie im Einkommen­steuer­rechner das Jahr aus, in dem das Einkommen erzielt wur­de und für das ent­sprechend die Einkommen­steuer berechnet werden soll.

Anzeige

Der Einkommen­steuer­rechner ermittelt die Höhe der Einkommen­steuer nach den hier detailliert beschriebenen gesetz­lich fest­ge­legten Formeln. Darüber hinaus gibt er auch den Durch­schnitts­steuer­satz und den Grenz­steuer­satz an.

Der Durch­schnitts­steuer­satz ist der pro­zen­tuale Anteil der Einkommen­steuer am gesam­ten zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Der Grenz­steuer­satz ist der Steuer­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen in der Regel der nächste Euro be­lastet werden würde.

Dieser Grenz­steuer­satz kann als eine Art persön­licher Spitzen­steuer­satz betrachtet werden.

Haben Sie im Rechner auch einen Kirchen­steuer­satz gewählt, dann wird zusätz­lich die Kirchen­steuer berechnet, deren Bemessungs­grund­lage die Einkommen­steuer ist.

Der Solidaritätszuschlag wird als Ergänzungs­abgabe zur Einkommensteuer er­hoben und daher in diesem Einkommen­steuer­rechner eben­falls berück­sichtigt. Er beträgt nach dem Soli­daritäts­zuschlag­gesetz (SolzG) 5,5 % der Einkommensteuer, falls diese die Frei­grenze von 972 € bei Allein­stehenden bzw. 1944 € bei Zusammen­ver­anlagung über­steigt.

Außerdem ist der Solidaritäts­zuschlag nach oben begrenzt. Er beträgt nach § 4 SolzG maximal 20 % der Differenz aus Einkommen­steuer und Frei­grenze. Alle Grenzen sind die aktuell 2017 gültigen Beträge und werden bei der Berech­nung in diesem Einkommen­steuer­rechner beachtet.

Die vom Rechner ausgegebene Gesamt­belastung ist die Summe aus Einkommensteuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchensteuer. Die Durch­schnitts­belastung ist der pro­zen­tuale Anteil dieser Gesamt­belastung am zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Die Grenz­belastung ist der Prozent­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro (durch die Summe aus Einkommen­steuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchen­steuer) belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen der nächste Euro be­lastet werden würde.

Einkommensteuer 2017

Im November 2016 wurden vom Bunde­sministerium für Finanzen neue Einkommen­steuer-Formeln für 2017 sowie die Erhöhung des Grundfrei­betrags von 8.652 € auf 8.820 Euro (bzw. 17.640 Euro für Ehepartner und einge­tragene Lebens­partner) veröffentlicht.

Auch wenn das Gesetzgebungs­verfahren noch nicht abgeschlossen ist, werden die neuen Formeln so wie sie aktuell von der Bundes­regierung vorgesehen sind bereits in diesem Einkommen­steuer­rechner berücksichtigt (siehe auch BMF - Steuerberechnung 2017).

Einkommensteuer 2015 und 2016

Im Juli 2015 hat der Bundes­tag mit Zustimmung des Bundes­rats ein Gesetz zur weiteren Anhebung des Grund­frei­betrags von 8354 € auf 8472 € beschlossen. Die Erhöhung galt rück­wirkend ab 01.01.2015. Das Gesetz sah außerdem bereits die nächste Erhöhung für das Jahr 2016 vor. Der Grund­frei­betrag stieg ab Januar 2016 um weitere 180 € auf 8652 €.

Mit der Anhebung des Grundfrei­betrags wird das Ziel verfolgt, dass das in Deutsch­land benötigte Existenz­minimum steuer­frei bleibt. Dieses wird alle zwei Jahre im Existenz­minimum­bericht der Bundes­regierung veröffent­licht.

Die Er­höhung des Grund­frei­betrags ist sowohl für das Jahr 2015 als auch für 2016 im Einkommen­steuer­rechner berück­sich­tigt. Die Berech­nung basiert auf der Vorschrift des Bundes­finanz­minis­teriums für die Berechnung der Einkommen­steuer sowie auf der Veröffentlichung zur Änderung des Einkommen­steuer­gesetzes für das Veranla­gungs­jahr 2015 bzw. 2016.

Der Grenzsteuersatz lag im Jahr 2015 (wie auch in den Vorjahren) bei 42 % für Einkommen ab 52.882 € (Spitzen­steuer­satz) und bei 45 % für Ein­kommen ab 250.731 € (Reichen­steuer). Jahres­einkommen zwischen 13.470 € und 52.882 € wurden maxi­mal mit 24 % bis 42 % besteuert.

Ab dem Jahr 2016 musste der Steuer­satz von 42 % für zu versteuernde Einnahmen ab 53.666 € (Spitzen­steuer­satz) gezahlt werden und der Höchst­steuer­satz von 45 % erst für Einnahmen ab 254.447 € (Reichen­steuer).

Einkommensteuer 2013 und 2014

Im Februar 2013 wurde eine leichte Senkung der Einkommen­steuer durch eine Er­höhung des Grund­frei­betrags beschlossen und galt rück­wir­kend ab Januar 2013. Der steuer­liche Grund­frei­betrag lag seit 2010 bei 8004 € und wurde für 2013 auf 8130 € angehoben. Ein­kommen u­nter diesem Frei­betrag werden nicht mit Steuern belastet.

Ab 2014 wurde der Grund­frei­betrag nochmals erhöht auf 8354 €. Dadurch wurden niedrige Einkommen weiter entlastet.

Grundtabelle oder Splitting­tabelle?

Für alleinstehende Steuerzahler erfolgt grund­sätz­lich die Einzel­veran­lagung nach der Grund­tabelle. Ver­hei­ratete Steuer­zahler bzw. eingetragene Lebens­partner haben die Wahl zwi­schen getrenn­ter Veran­lagung nach der Grund­tabelle (§ 26a EstG) und Zusammen­veran­lagung nach der Splitting­tabelle (§ 26b EstG).

Bei Ehegatten bzw. Lebens­partnern, die das Splitting-Verfahren wählen, wird die Einkommen­steuer auf die Hälfte des gemeinsamen Einkommens berechnet und dann verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EstG).

Aufgrund der Steuer­pro­gression in Deutsch­land führt die Wahl der Zusammen­veran­lagung in der Regel dazu, dass der gemein­same Durch­schnitts­steuer­satz niedriger ist als bei getrennter Ver­an­la­gung. Man zahlt nach der Splitting­tabelle also in der Regel weniger Einkommen­steuer als in Summe nach der Grund­tabelle.

Für Ihre persön­liche Einkommen­steuer können Sie das im Ein­kommen­steuer­rechner aus­pro­bieren, indem Sie zwei Berechnungen gleichzeitig durchführen: Links tragen Sie die zu ver­steuern­den Ein­kommen beider Partner einzeln ein und wählen verhei­ratet / verpart­nert sowie getrennte Veranlagung aus. Rechts tragen Sie die Summe der Ein­kommen beider Partner in den Rechner ein und wählen wieder verhei­ratet / verpart­nert sowie nun Zusammenveranlagung aus. Ver­gleichen Sie im Rechner dann jeweils die Höhe der Ein­kommen­steuer, die Sie zusammen zahlen würden.

*Das Gesetzgebungs­verfahren bezüglich der Berechnung der Einkommen­steuer für das Jahr 2017 ist noch nicht abgeschlossen. Die angege­benen Regeln gelten daher unter dem Vorbehalt, dass die aktuell von der Bundes­regierung vorgesehenen Formeln für 2017 im Rahmen einer Änderung des Einkommmen­steuer­gesetzes vom Bundestag mit Zustimmung des Bundes­rates beschlossen werden.