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Einkommensteuerrechner

Einkommensteuerrechner

Der Einkommensteuerrechner ermittelt aus dem zu ver­steu­ern­den Einkommen die tarif­liche Einkommen­steuer für 2018, 2017 und Vorjahre nach § 32a EStG.

Im Rechner können Sie wählen zwischen der Zusammen­veran­lagung für Ehe­gatten bzw. eingetragene Lebens­partner (nach Splitting­tabelle) und der Einzel­veranlagung für Allein­stehende (nach Grund­tabelle).

berechnen zweispaltig

Einkommensteuerrechner

Jahr:
2018
Art der Veranlagung:
Zusammenveranlagung
zu versteuerndes Einkommen:
Euro
Lohnersatzleistungen:
keine
Euro
keine
Kirchensteuer:
keine

Zusätzlich wählen Sie im Einkommen­steuer­rechner das Jahr aus, in dem das Einkommen erzielt wur­de und für das ent­sprechend die Einkommen­steuer berechnet werden soll.

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Der Einkommen­steuer­rechner ermittelt die Höhe der Einkommen­steuer nach den hier detailliert beschriebenen gesetz­lich fest­ge­legten Formeln. Darüber hinaus gibt er auch den Durch­schnitts­steuer­satz und den Grenz­steuer­satz an.

Der Durch­schnitts­steuer­satz ist der pro­zen­tuale Anteil der Einkommen­steuer am gesam­ten zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Der Grenz­steuer­satz ist der Steuer­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen in der Regel der nächste Euro be­lastet werden würde.

Dieser Grenz­steuer­satz kann als eine Art persön­licher Spitzen­steuer­satz betrachtet werden.

Haben Sie im Rechner auch einen Kirchen­steuer­satz gewählt, dann wird zusätz­lich die Kirchen­steuer berechnet, deren Bemessungs­grund­lage die Einkommen­steuer ist.

Lohnersatzleistungen / Progressionsvorbehalt

Viele Lohnersatzleistungen unter­liegen nach §32b EStG dem Progessionsvorbehalt. Dies sind unter anderem Eltern­geld, Kranken­geld, Arbeits­losen­geld I, Mutter­schafts­geld, Kurz­arbeiter­geld oder auch Insolvenz­geld. Aber was bedeutet dieser Progressions­vorbehalt genau?

Zum einen werden die genannten Lohn­ersatz­leistungen nicht versteuert. Man zahlt also beispiels­weise auf Kranken­geld oder Eltern­geld keine Steuern. Allerdings werden diese Leistungen zur Berechnung des maß­geb­lichen Steuer­satzes für das übrige steuer­pflich­tige Einkommen heran­ge­zogen, das im gleichen Jahr erzielt wird. Dadurch zahlt man letzt­end­lich doch wieder etwas mehr Steuern.

Ein Beispiel: Angenommen jemand bezieht von Januar bis August Eltern­geld in Höhe von 12.000 € und verdient in dieser Zeit nichts weiter hinzu. Ab September geht diese Person wieder arbeiten und verdient bis Jahres­ende brutto 16.000 €. Dann werden auf die 12.000 € Eltern­geld keine Steuern erhoben. Aber der Steuer­satz für das rest­liche Einkommen wird so berechnet, als hätte die Person in dem Jahr 28.000 € verdient. Dieser Steuer­satz wird dann auf das zu versteuernde Einkommen, das sich aus den 16.000 € Brutto­einkommen ergibt, angewendet.

In diesem Einkommen­steuer­rechner haben Sie die Möglich­keit solche Einnahmen, die dem Progressions­vorbehalt unter­liegen, im Feld Lohnersatz­leistungen einzutragen. Der Rechner berück­sichtigt dies dann bei der Berechnung des Einkommen­steuer­satzes und natürlich auch bei der zu zahlenden Einkommensteuer.

Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag wird als Ergänzungs­abgabe zur Einkommensteuer er­hoben und daher in diesem Einkommen­steuer­rechner eben­falls berück­sichtigt. Er beträgt nach dem Soli­daritäts­zuschlag­gesetz (SolzG) 5,5 % der Einkommensteuer, falls diese die Frei­grenze von 972 € bei Allein­stehenden bzw. 1944 € bei Zusammen­ver­anlagung über­steigt.

Außerdem ist der Solidaritäts­zuschlag nach oben begrenzt. Er beträgt nach § 4 SolzG maximal 20 % der Differenz aus Einkommen­steuer und Frei­grenze. Alle Grenzen sind die aktuell 2018 gültigen Beträge und werden bei der Berech­nung in diesem Einkommen­steuer­rechner beachtet.

Gesamt­belastung, Durch­schnitts­belastung & Grenz­belastung

Die vom Rechner ausgegebene Gesamt­belastung ist die Summe aus Einkommensteuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchensteuer. Die Durch­schnitts­belastung ist der pro­zen­tuale Anteil dieser Gesamt­belastung am zu ver­steu­ern­den Einkommen.

Die Grenz­belastung ist der Prozent­satz mit dem rech­nerisch der letzte Euro (durch die Summe aus Einkommen­steuer, Soli­daritäts­zuschlag und Kirchen­steuer) belastet wurde bzw. bei zusätz­lichem Ein­kommen der nächste Euro be­lastet werden würde.

Die Grenzbelastung gibt damit an wie viel Prozent von hinzukommendem Ein­kommen (durch z. B. eine Gehalts­erhöhung, zusätz­liche Miet­einnahmen etc.) an Abgaben fällig werden würden. Diese Zahl kann für manch einen ziemlich erschreckend sein, wenn er erfährt, dass er auf zusätz­liche Einnahmen, z. B aus der Vermietung eine geerbten Wohnung, noch 40 % Steuern zahlen muss.

Einkommensteuer 2018

Für das Jahr 2018 gibt es wieder eine leichte steuerliche Entlastung aufgrund neuer Einkommensteuer-Formeln für 2018. Insbesondere die Erhöhung des Grund­frei­betrags auf 9.000 Euro sorgt für etwas mehr Geld im Port­monee.

In konkreten Zahlen bedeutet dies für einen Single mit 50.000 Euro zu versteuerndem Einkommen eine monat­liche Ersparnis von 10,75 Euro. Ein zusammen­veran­lagtes Paar spart bei 75.000 Euro gemeinsamem Einkommen bereits 15 Euro im Monat. Hinzu kommen als Prozent­sätze hiervon Ersparnisse bei Solidaritäts­zuschlag und Kirchensteuer.

Wie viel Sie konkret sparen werden, können Sie mit diesem Einkommensteuerrechner ermitteln, indem Sie die Berechnungen für 2018 und 2017 einfach vergleichen.

Einkommensteuer 2017

Im November 2016 wurden vom Bunde­sministerium für Finanzen neue Einkommen­steuer-Formeln für 2017 sowie die Erhöhung des Grundfrei­betrags von 8.652 € auf 8.820 € (bzw. 17.640 € für Ehe­partner und einge­tragene Lebens­partner) veröffentlicht.

Die neuen Formeln werden wie von der Bundes­regierung vorge­geben (siehe auch BMF - Steuer­berechnung 2017) in diesem Einkommen­steuer­rechner berück­sichtigt.

Einkommensteuer 2015 und 2016

Im Juli 2015 hat der Bundes­tag mit Zustimmung des Bundes­rats ein Gesetz zur weiteren Anhebung des Grund­frei­betrags von 8354 € auf 8472 € beschlossen. Die Erhöhung galt rück­wirkend ab 01.01.2015. Das Gesetz sah außerdem bereits die nächste Erhöhung für das Jahr 2016 vor. Der Grund­frei­betrag stieg ab Januar 2016 um weitere 180 € auf 8652 €.

Mit der Anhebung des Grundfrei­betrags wird das Ziel verfolgt, dass das in Deutsch­land benötigte Existenz­minimum steuer­frei bleibt. Dieses wird alle zwei Jahre im Existenz­minimum­bericht der Bundes­regierung veröffent­licht.

Die Er­höhung des Grund­frei­betrags ist sowohl für das Jahr 2015 als auch für 2016 im Einkommen­steuer­rechner berück­sich­tigt. Die Berech­nung basiert auf der Vorschrift des Bundes­finanz­minis­teriums für die Berechnung der Einkommen­steuer sowie auf der Veröffentlichung zur Änderung des Einkommen­steuer­gesetzes für das Veranla­gungs­jahr 2015 bzw. 2016.

Der Grenzsteuersatz lag im Jahr 2015 (wie auch in den Vorjahren) bei 42 % für Einkommen ab 52.882 € (Spitzen­steuer­satz) und bei 45 % für Ein­kommen ab 250.731 € (Reichen­steuer). Jahres­einkommen zwischen 13.470 € und 52.882 € wurden maxi­mal mit 24 % bis 42 % besteuert.

Ab dem Jahr 2016 musste der Steuer­satz von 42 % für zu versteuernde Einnahmen ab 53.666 € (Spitzen­steuer­satz) gezahlt werden und der Höchst­steuer­satz von 45 % erst für Einnahmen ab 254.447 € (Reichen­steuer).

Einkommensteuer 2013 und 2014

Im Februar 2013 wurde eine leichte Senkung der Einkommen­steuer durch eine Er­höhung des Grund­frei­betrags beschlossen und galt rück­wir­kend ab Januar 2013. Der steuer­liche Grund­frei­betrag lag seit 2010 bei 8004 € und wurde für 2013 auf 8130 € angehoben. Ein­kommen u­nter diesem Frei­betrag werden nicht mit Steuern belastet.

Ab 2014 wurde der Grund­frei­betrag nochmals erhöht auf 8354 €. Dadurch wurden niedrige Einkommen weiter entlastet.

Grundtabelle oder Splitting­tabelle?

Für alleinstehende Steuerzahler erfolgt grund­sätz­lich die Einzel­veran­lagung nach der Grund­tabelle. Ver­hei­ratete Steuer­zahler bzw. eingetragene Lebens­partner haben die Wahl zwi­schen getrenn­ter Veran­lagung nach der Grund­tabelle (§ 26a EStG) und Zusammen­veran­lagung nach der Splitting­tabelle (§ 26b EStG).

Bei Ehegatten bzw. Lebens­partnern, die das Splitting-Verfahren wählen, wird die Einkommen­steuer auf die Hälfte des gemeinsamen Einkommens berechnet und dann verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EStG).

Aufgrund der Steuer­pro­gression in Deutsch­land führt die Wahl der Zusammen­veran­lagung in der Regel dazu, dass der gemein­same Durch­schnitts­steuer­satz niedriger ist als bei getrennter Ver­an­la­gung. Man zahlt nach der Splitting­tabelle also in der Regel weniger Einkommen­steuer als in Summe nach der Grund­tabelle.

Für Ihre persön­liche Einkommen­steuer können Sie das im Ein­kommen­steuer­rechner aus­pro­bieren, indem Sie zwei Berechnungen gleichzeitig durchführen: Links tragen Sie die zu ver­steuern­de Ein­kommen des 1. Partners ein und rechts das Einkommen des 2. Partners. Dazu wählen Sie Einzel­veran­lagung aus. Die Berechnung zeigt dann wie viel Steuern Sie zahlen würden, wenn Sie sich für eine getrennte Veranlagung entscheiden (also jeweils einzeln zur Einkommen­steuer veranlagen lassen).

Anschließend tragen Sie das gemeinsame zu versteuernde Einkommen ein und wählen Zusammen­veran­lagung aus. Der Rechner bestimmt nun die Einkommen­steuer, die Sie bei einer gemein­samen Veranlagung nach dem Splitting­verfahren zahlen würden. Auch wenn es Ausnahmen gibt, ist der Regel diese Splitting-Variante die steuer­lich günstigere. Dies gilt insbe­sondere für Paare mit einem größeren Einkommens­unterschied.

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